D – Medizinische Fachbegriffe
Dämmerschlaf
Beim Dämmerschlaf (Analgosedierung) ist im Gegensatz zur Vollnarkose keine künstliche Beatmung erforderlich. Der Patient atmet aus eigenem Antrieb, die Medikamente bewirken eine Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Dämpfung des Bewusstseins. In der plastischen Chirurgie wird der Dämmerschlaf häufig bei der (Oberlid-, Unterlid-)Straffung, der Intimchirurgie oder bei der Fettabsaugung eingesetzt.
MEHR LESEN zur Oberlidstraffung, zur Unterlidstraffung, zur Intimchirurgie oder zur Fettabsaugung
Dehnungsstreifen
Dehnungsstreifen sind Längsrisse der Unterhaut, sie entstehen wenn Bindegewebe geschwächt oder überdehnt ist (z.B. bei Schwangerschaften, schnellem Wachstum, oder Übergewicht). In seltenen Fällen können diese auch bei Brustvergrößerungen oder Bauchdeckenstraffungen auftreten. Optisch sind Dehnungsstreifen als bläulich-rötliche Streifen erkennbar, die im Laufe der Zeit verblassen. Dehnungsstreifen sind leider unmittelbar nicht behandelbar.
Dekolleté
Das Dekolleté ist der vom Hals nach unten zur weiblichen Brust führende Ausschnitt, der häufig durch Push-up-BH´s betont wird.
Dermalfiller
Dermalfiller sind diverse Substanzen zur Faltenunterspritzung, Lippenverschönerung bzw. zum Volumenaufbau. In der Praxis am bekanntesten ist die Hyaluronsäure.
MEHR LESEN zur Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure bei MM Aesthetic
Dermatochalasis
Als Dermatochalasis wird üblicherweise die altersbedingte Hauterschlaffung bezeichnet. In der Praxis sind dies häufig Hautüberschüsse an den Oberlidern, Oberarmen oder Oberschenkeln.
Dermolipektomie
Von einer Dermolipektomie wird gesprochen, wenn Haut oder Fett herausgeschnitten wird. In der Plastischen Chirurgie ist dies häufig bei einer Bauchdecken-, Oberschenkel- oder Oberarmstraffung der Fall.
MEHR LESEN zur Bauchdeckenstraffung, zur Oberschenkelstraffung oder zur Oberarmstraffung
DGPRÄC
Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) ist der Berufsverband und die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgen in Deutschland. Sie steht im ständigen Dialog mit Ärztekammern oder Dachorganisationen (z.B. Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Weltverband der Plastischen Chirurgen).
Doppelkinn
Befindet sich vor dem Hals eine Mischung aus Fettgewebe und überschüssiger Haut, handelt es sich dabei um ein Doppelkinn.
Double-Bubble-Effekt
Der Double-Bubble-Effekt ist ein Begriff für einen selten auftretenden Effekt bei der Brustvergrößerung, wenn sowohl die ehemalige als auch die nach unten versetzte Unterbrustfalte erkennbar sind. Wird eine tubuläre Brustdeformität korrigiert, kann dieses Risiko vermehrt auftreten.
MEHR LESEN zur Brustvergrößerung und zu Brustimplantaten
Drainage
Eine Drainage ist ein Abfluss-System für Körperflüssigkeiten. Nach größeren operativen Eingriffen hat die Drainage die Aufgabe, Blut oder Wundsekret nach außen abzuleiten bzw. die Wundheilung zu fördern.
Dual Plane
Die Dual Plane Technik beinhaltet eine Lage des Brustimplantats unterhalb des Brustmuskels (subpectoral). Das Implantat liegt im oberen Teil mit Muskel bedeckt und im unteren Teil unter der Brustdrüse und Haut. Die Lage unterhalb des Brustmuskels ermöglicht eine hohe Stabilität und ein weitgehend natürliches Ergebnis der Brustvergrößerung.
MEHR LESEN zur Brustvergrößerung und zu Implantat-Lagen bei einer Brustvergrößerung
Dysmorphophobie
Ist die Wahrnehmung des eigenen Körpers gestört spricht man von einer Dysmorphophobie. Diese kann z.B. vorliegen, wenn ein Patient unter der Vorstellung leidet, er habe eine ausgeprägte Hauterkrankung oder er sondere einen unangenehmen Körpergeruch ab, dafür allerdings kein Befund vorliegt.
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