Kurzinfos zu Dr. med. habil. Marta Markowicz
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Ehemalige Chefärztin in München und Düsseldorf mit mehr als 23 Jahren Erfahrung in der Plastischen Chirurgie
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Spezialgebiet: mehr als 4000 Brustoperationen
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+100.000 Instagram Follower
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Vertrauen von Frau zu Frau
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Marken-Implantate: z.B. Motiva, B-Lite
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„Minimal-Scar-Technik“ – minimale Narben von ca. 2,5-4 cm
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„No Touch-Technik“ zur Minimierung des Risikos einer Kapselfibrose
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Vorher/Nachher 3D Simulation
Ich habe mich spezialisiert auf
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Brustimplantate: Welches Implantat passt zu mir?
Welches Brustimplantat zu Dir passt, entscheidet sich nicht allein nach Marke oder Volumen. Wesentlich sind die Breite Deines Brustkorbs, Haut- und Weichteilqualität, vorhandenes Brustvolumen, gewünschte Form, Projektion, Alltag, sportliche Aktivität sowie die geplante Implantatlage. Erst aus diesen medizinischen und anatomischen Faktoren ergibt sich, ob ein rundes, ergonomisches, anatomisches oder ein besonders leichtes Implantat für Deine Brustvergrößerung in Düsseldorf sinnvoll sein kann.
Das Wichtigste zur Implantatwahl auf einen Blick:
- Keine Universallösung: Ein pauschal „bestes“ Brustimplantat existiert nicht – entscheidend ist die individuelle Abstimmung auf Deine Anatomie.
- Markenvielfalt: Regulierte Hersteller unterscheiden sich in Gelstruktur, Hülle und Dynamik; die Marke ist jedoch nur ein Baustein der Entscheidung.
- Keine Ergebnisgarantie: Ein Implantat ergänzt Dein vorhandenes Gewebe; das Resultat und der Verlauf hängen immer von den individuellen Voraussetzungen ab.
- Keine Lebenszeitgarantie: Brustimplantate sind laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) keine Lebenszeitimplantate und nicht dafür ausgelegt, zwingend lebenslang im Körper zu verbleiben.
- Volumen & Dimensionen: Informationen zur reinen Milliliter- und Körbchengrößenplanung findest Du auf unserer Spezialseite Implantatgröße.
Kurz erklärt: Entscheidungs-Orientierung
| Wenn Dir besonders wichtig ist … | Dann wird in der Beratung besonders geprüft … |
|---|---|
| Natürlich bewegte Brustform | Gelverhalten, Projektion, Ausgangsgewebe und die passgenaue Implantatlage. |
| Mehr Fülle im oberen Brustbereich | Formstabilität, Projektion, Füllvolumen und die Abdeckung durch Dein Eigengewebe. |
| Möglichst geringes Implantatgewicht | Indikation für ein Leichtimplantat wie B-Lite® bei der individuellen Langzeitplanung. |
| Stabile Form bei wenig Eigengewebe | Kohäsivität des Silikongels, Formtreue, Implantatlage und gegebenenfalls zusätzliche Stabilisierung. |
| Möglichst kleine Narbe | Gewählter Zugangsweg, Implantatdurchmesser und kontrollierte Einbringbarkeit, zum Beispiel mittels No-Touch-Technik. |
Wie wird ein Brustimplantat individuell ausgewählt?
Die Wahl des geeigneten Implantats erfolgt im Rahmen der präoperativen Untersuchung auf Basis objektiver medizinischer Parameter:
- Brustkorb- und Brustbasisbreite: Bestimmt den maximalen Durchmesser des Implantats, damit es seitlich nicht übersteht oder zu nah an der Mitte anliegt.
- Hautqualität und Weichteildeckung: Beeinflussen, wie dick das Gewebe über dem Implantat liegt und wie die Ränder abgedeckt werden.
- Eigengewebe und Brustasymmetrie: Das vorhandene Drüsengewebe bildet die Basis; Asymmetrien können durch unterschiedliche Implantatvolumina oder -formen ausgeglichen werden.
- Gewünschte Form und Projektion: Soll die Erhöhung dezent oder betont im Oberpol ausfallen?
- Implantatlage: Ob das Implantat subglandulär (auf dem Muskel), subfaszial, über die Dual-Plane-Technik oder komplett submuskulär platziert wird, beeinflusst das Zusammenspiel von Hülle und Gewebe.
- Alltag und Sport: Körperliche Belastungen stellen individuelle Anforderungen an Gewebestabilität und Implantatgewicht.
- Sicherheitsdokumentation: CE-Kennzeichnung gemäß geltendem EU-Medizinprodukterecht und vollständige Rückverfolgbarkeit im Implantatpass.
Aus welchen Bestandteilen besteht ein Brustimplantat?
Ein modernes Brustimplantat ist ein reguliertes Medizinprodukt, das aus verschiedenen Komponenten aufgebaut ist:
- Silikonelastomer-Hülle: Eine mehrschichtige Hülle mit Barriereschicht (Bleed Barrier), die darauf ausgelegt ist, die Silikondiffusion zu reduzieren.
- Kohäsives Silikongel: Die Füllung besteht aus vernetztem Silikongel. Kohäsives Gel ist formstabiler; bei einer Ruptur oder Hüllenschädigung ist dennoch eine umgehende medizinische Abklärung erforderlich.
- Oberfläche: Die äußere Strukturierung (glatt, mikrotexturiert, fein strukturiert oder polyurethanbeschichtet) beeinflusst die mechanische Wechselwirkung mit dem umgebenden Gewebe.
- Dimensionen: Höhe, Breite, Projektion (Profil) und Volumen definieren die dreidimensionale Form im Raum.
- Zusatzmerkmale: Einige spezifische Modelle bieten integrierte Mikrotransponder (wie Qid® bei Motiva®), mit denen Produktdaten kontaktlos ausgelesen werden können.
Hinweis: Brustimplantate sind regulierte Medizinprodukte. Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell basiert stets auf einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung und setzt eine regelmäßige Nachsorge voraus.
Welche Formen von Brustimplantaten gibt es?
| Form | Typische Eigenschaft | Wann sie erwogen werden kann | Wichtige Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Runde Implantate | Symmetrische Grundform; gleichmäßige Fülle in allen Quadranten. | Bei Wunsch nach betontem Dekolleté oder wenn dies anatomisch passt. | „Rund“ führt bei moderater Projektion und ausreichender Eigengewebeabdeckung keineswegs zwangsläufig zu einem unnatürlichen Bild. |
| Ergonomische Implantate | Dynamisches Gel; passt sich der Körperposition im Stehen und Liegen flexibel an. | Bei Wunsch nach bewegter Haptik und passendem Gewebe. | Das Bewegungsverhalten hängt ebenso von Ausgangsbrust, Gewebespannung und Lage ab. |
| Anatomische Implantate | Tropfenförmige Grundform; unterer Pol ist breiter gefüllt als der obere. | Bei ausgewählten anatomischen Ausgangssituationen und klarer Indikation. | Erfordern präzise OP-Planung und Adhäsion, um Drehungen (Rotationen) im Implantatlager zu vermeiden. |
Welche Oberflächen gibt es – und warum ist das relevant?
Die Oberfläche kann die mechanische Wechselwirkung zwischen Implantat und umgebendem Gewebe beeinflussen:
- Glatt bzw. sehr fein strukturiert (z. B. SmoothSilk® / NanoSurface): Sehr geringe Rauigkeit. Die Einordnung bezüglich der Interaktion mit dem umliegenden Gewebe erfolgt anhand der jeweiligen Herstellerspezifikation und Studienlage.
- Mikrotexturiert: Besitzt eine definierte Oberflächenstruktur zur mechanischen Gewebeinteraktion.
- Polyurethan-beschichtet (Microthane®): Spezielle Beschichtung mit starker Gewebeinteraktion. Kann bei ausgewählten Ausgangssituationen und nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung besprochen werden.
Hersteller wie POLYTECH® führen in ihrem Portfolio unterschiedliche Oberflächenstrukturen (z. B. POLYsmooth™, MESMO®, POLYtxt® sowie Microthane®; siehe POLYTECH Oberflächenübersicht).
Wichtiger Sicherheitshinweis: Die Wahl der Oberfläche darf keinesfalls anhand pauschaler Sicherheitsversprechen erfolgen. Sie wird anhand der individuellen Ausgangssituation, der verfügbaren zugelassenen Produkte, aktueller wissenschaftlicher Daten und einer persönlichen Risikoaufklärung getroffen.
Welche Materialeigenschaften beeinflussen das Ergebnis?
Neben der äußeren Form bestimmen vor allem die Materialparameter die Ästhetik und die physikalische Belastung:
- Gelkohäsivität: Ein weicheres Gel fühlt sich im Gewebe nachgiebiger an, benötigt aber eigene Weichteilstabilität. Ein höher vernetztes Gel hält die Form präziser.
- Projektion vs. Basisdurchmesser: Bei schmaler Brustbasis kann eine höhere Projektion erwogen werden, wenn ein bestimmtes Volumen ohne zu großen Durchmesser geplant wird.
- Gewicht: Größere Volumina bedeuten dauerhafte physikalische Zugkraft auf Haut und Bindegewebe. Das Gewicht stellt daher ein relevantes Kriterium bei der langfristigen Gewebebelastung dar.
Die Implantatmarken im Überblick
Die genannten Hersteller führen regulierte Brustimplantate. Entscheidend ist, welches konkret verfügbare Modell medizinisch zu Deiner Ausgangssituation passt. Die Marken im Überblick:
| Hersteller / Produktlinie | Produktmerkmale & Technologien | Medizinischer Auswahlkontext |
|---|---|---|
| Motiva® | Round Plus, Ergonomix®, Ergonomix2®, SmoothSilk® Oberfläche, optionaler Qid®-Transponder (siehe Motiva Implant Overview). | Ausgelegt auf dynamisches Gelverhalten und sehr feine Oberflächenstrukturen. |
| POLYTECH® | Deutscher Hersteller; differenziertes Oberflächen-Portfolio (POLYsmooth™, MESMO®, POLYtxt®, Microthane®). | Ermöglicht breite Anpassungen an unterschiedliche anatomische Anforderungen. |
| B-Lite® by POLYTECH | Leichtimplantat-Produktlinie von POLYTECH; Verbindung von kohäsivem Silikongel mit mikroskopischen Hohlkugeln (Microspheres). | Laut Hersteller bis zu 30 % leichter als konventionelle Implantate gleichen Volumens (siehe POLYTECH B-Lite®). |
| Mentor® | MemoryGel®, MemoryShape®, glatte und texturierte Hüllen mit Zulassungen im europäischen Raum (siehe Mentor Deutschland). | Bietet verschiedene Gel- und Festigkeitsgraduierungen für unterschiedliche Anatomien. |
| GC Aesthetics® | Portfolio umfasst unter anderem Marken und Produktlinien wie Eurosilicone®, Nagor® oder PERLE™ (siehe GC Aesthetics Solutions). | Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten aus Form- und Profilvarianten für Rekonstruktion und Ästhetik. |
Wann kann ein B-Lite®-Leichtimplantat sinnvoll sein?
B-Lite® ist eine Leichtimplantat-Produktlinie des Herstellers POLYTECH. Durch die Einbettung winziger, inaktiver Hohlkugeln in das Silikongel kann das Gewicht des Implantats laut Hersteller um bis zu 30 % gegenüber herkömmlichen Implantaten gleichen Volumens reduziert werden.
- Gewichtsreduktion: Das physikalische Gewicht auf das Gewebe wird bei vergleichbarem optischem Volumen verringert.
- Gewebeentlastung: Das geringere Gewicht kann bei der individuellen Langzeitplanung berücksichtigt werden; es verhindert eine alters- oder gewebebedingte Veränderung des Hautmantels jedoch nicht.
- Beratungskontext: Ein Leichtimplantat kann bei größeren Volumina oder wenn der Gewichtsfaktor für die Patientin eine relevante Rolle spielt, in die Beratung einbezogen werden.
Welche Rolle spielen Implantatlage und OP-Technik?
Das gewählte Implantat wird zusammen mit der passenden Implantatlage und Operationsmethode geplant:
- Wenig Eigengewebe: Erfordert häufig eine Abdeckung unter dem Muskel oder eine Dual-Plane-Platzierung, damit Implantatränder gut vom Gewebe bedeckt bleiben.
- Ausreichend Weichteildeckung: Kann je nach Befund auch eine subfasziale oder subglanduläre Lage ermöglichen.
- Zusätzliche Gewebestabilisierung: Bei erschlafftem Gewebe kann die Kombination mit Techniken wie dem inneren BH besprochen werden.
- Details zur anatomischen Platzierung findest Du auf unserer Spezialseite zur Implantatlage.
Wie finde ich in der Beratung mein passendes Implantat?
In der Praxis von Dr. med. habil. Marta Markowicz in Düsseldorf folgt die Implantatwahl einem strukturierten, verlässlichen Ablauf:
- Anatomische Vermessung: Präzise Erfassung der Brustbasisbreite, der Weichteildicke und des Asymmetriegrades.
- Bedürfnis- und Alltagsanalyse: Erörterung Deiner Vorstellungen, sportlichen Aktivitäten und Erwartungen.
- Produktvorauswahl: Gezieltes Eingrenzen von Form, Gelstruktur und Oberfläche infrage kommender Modelle.
- Probeimplantate & 3D-Simulation: Ausprobieren verschiedener Größen im Spezial-BH sowie Visualisierung der Optionen mittels 3D-Simulation (Crisalix®).
- Gemeinsamer OP-Plan: Festlegung aller Parameter, lückenlose Dokumentation im Implantatpass und Nachsorgeplanung.
Ärztliche Expertise: Als Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Habilitation, über 23 Jahren klinischer Erfahrung und mehr als 4.000 durchgeführten Brustoperationen bringt Dr. Markowicz ihre medizinische Erfahrung in eine strukturierte, individuelle und produktbezogene Aufklärung ein.
Medizinische Sicherheit, Aufklärung und Quellen
Eine Brustvergrößerung ist ein chirurgischer Eingriff. Auch bei zugelassenen Medizinprodukten bestehen operative und implantatspezifische Risiken; sie werden vor dem Eingriff individuell aufgeklärt. Ausführliche Informationen zu Komplikationen, Kapselfibrose, Ruptur und Nachsorge findest Du auf unserer Hauptseite im Bereich Risiken & Sicherheit bei Brustvergrößerung.
Primäre wissenschaftliche, regulatorische und medizinische Quellen:
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BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte): Hinweise und Risiken zu Silikon-Brustimplantaten (Offizielles Dokument: Silikonimplantate sind keine Lebenszeitimplantate).
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DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen): Patienteninformationen & Leitlinien zur Brustvergrößerung.
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Hersteller-Informationen & Gebrauchsanweisungen (IFU):
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Motiva® (Establishment Labs): Motiva Product Overview
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POLYTECH® Health & Aesthetics: POLYTECH Oberflächen & B-Lite®
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Mentor® (Johnson & Johnson): Mentor Deutschland Produktübersicht
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GC Aesthetics®: GC Aesthetics Product Solutions
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Medizinisch geprüft und aktualisiert am 6. August 2026 durch Dr. med. habil. Marta Markowicz, Düsseldorf.
Weitere Informationen zur Brustvergrößerung findest Du hier:
Die Wahl eines Implantats ist Teil einer Gesamtplanung aus Brustbasis, Gewebedeckung, Volumen, Projektion und Implantatlage.
Erfahrungsberichte zur Brustvergrößerung
Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt bei Frau Dr. Markowicz und bin mehr als glücklich mit dem tollen Ergebnis. Meine Erwartungen wurden weitaus übertroffen sowohl in der Beratung als auch beim letztendlichen Ergebnis. Ich würde es immer wieder tun. Vielen Dank !
Frau Dr. Markowicz nimmt sich viel Zeit für eine ausführliche Beratung sowohl vor, als auch nach der Operation und steht einem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Das Ergebnis entspricht genau meinen Vorstellungen.
Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis. Frau Dr. Markowicz ist eine tolle und kompetente Ärztin. Schon beim Erstgespräch hat sie alles ausführlich erklärt. Ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen und bin sehr glücklich darüber, dass ich die OP bei ihr gemacht habe.
Wissenswertes aus dem Blog
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Brustimplantaten bei der Brustvergrößerung – Dr. med. habil. Marta Markowicz
Welches Brustimplantat zu Dir passt, ergibt sich aus Brustbasisbreite, Weichteildeckung, Hautqualität, gewünschter Form, Projektion und der geplanten Implantatlage. Eine anatomische Vermessung, Probeimplantate und die 3D-Simulation helfen dabei, geeignete Optionen einzugrenzen. Ob ein rundes, ergonomisches, anatomisches oder leichtes Implantat sinnvoll ist, wird anschließend in der persönlichen Untersuchung gemeinsam entschieden.
Welche Form zu Dir passt, hängt von Deiner vorhandenen Gewebestruktur und Deinen ästhetischen Vorstellungen ab. Runde Implantate füllen den oberen Brustbereich gleichmäßig auf und betonen das Dekolleté. Ergonomische Modelle verändern ihre Form dynamisch mit der Körperhaltung und wirken bei Bewegung sehr natürlich. Anatomische (tropfenförmige) Implantate eignen sich vor allem bei geringer Eigengewebeabdeckung im Oberpol. Die genaue Eignung wird anhand Deines Ausgangsbefunds in der Untersuchung bewertet.
Nein, runde Implantate führen keineswegs zwangsläufig zu einem unnatürlichen Ergebnis. Wenn die Implantatbreite exakt zur Brustbasis passt, eine moderate Projektion gewählt wird und ausreichend Eigengewebe vorhanden ist – beziehungsweise eine Abdeckung unter dem Brustmuskel erfolgt –, fügt sich auch ein rundes Implantat sehr weich und harmonisch in das Gesamtbild ein.
Ergonomische Implantate können für Patientinnen in Betracht gezogen werden, die sich eine weiche Dynamik und ein natürliches Bewegungsverhalten im Alltag und Sport wünschen. Das Gel passt sich flexibel der Körperhaltung an: Im Stehen sinkt der Schwerpunkt leicht nach unten, im Liegen verteilt sich das Gel gleichmäßig. Voraussetzung ist jedoch, dass das vorhandene Gewebe und die gewählte Implantatlage diese natürliche Dynamik unterstützen.
Anatomische Implantate kommen infrage, wenn im oberen Pol sehr wenig Eigengewebe vorliegt, eine ausgeprägte Tropfenform gewünscht wird oder spezifische Fehlanlagen korrigiert werden sollen. Aufgrund ihrer formstabilen Struktur erfordern sie eine besonders präzise Vorbereitung der Implantathöhle. Da das Implantat nicht rotieren darf, müssen die Gewebeadhäsion und das OP-Konzept im Beratungsgespräch detailliert besprochen werden.
Eine pauschale Empfehlung für eine bestimmte Marke gibt es nicht. Führende Hersteller wie Motiva®, POLYTECH®, Mentor® und GC Aesthetics® bieten regulierte Medizinprodukte mit unterschiedlichen Gelviskositäten, Hüllen und Texturen an. Welche Marke infrage kommt, ergibt sich aus den spezifischen Modellmerkmalen, die am besten zu Deinen anatomischen Voraussetzungen und Vorstellungen passen.
Die Hersteller unterscheiden sich in ihren jeweiligen Patenteigenschaften, Gel-Vernetzungen und Hüllenstrukturen. Motiva® ist bekannt für hochdynamische Gele und sehr feine Oberflächenstrukturen. POLYTECH® bietet eine breite Vielfalt an Formen, Oberflächen und B-Lite®-Leichtimplantaten. Mentor® und GC Aesthetics® verfügen über umfangreiche Katalogspektren mit unterschiedlichen Kohäsivitätsstufen für Rekonstruktionen sowie ästhetische Vergrößerungen.
B-Lite® ist eine Leichtimplantat-Produktlinie von POLYTECH, bei der inaktive Hohlkugeln im Silikongel das physikalische Gewicht um bis zu 30 % gegenüber herkömmlichen Implantaten gleichen Volumens reduzieren. Leichtimplantate können in die Überlegung einbezogen werden, wenn größere Volumina geplant sind, die Gewebebelastung minimiert werden soll oder der Gewichtsfaktor im Alltag und beim Sport eine besondere Rolle spielt.
Keine Implantatoberfläche ist universell überlegen. Glatte und sehr feine Oberflächen weisen geringere Reibungswerte auf und vermindern die Zellanhaftung an der Hülle. Texturierte oder polyurethanbeschichtete Oberflächen können – abhängig vom Modell und OP-Konzept – die Gewebeinteraktion beeinflussen und die Positionsstabilität erhöhen. Die Auswahl erfolgt individuell anhand Deines Gewebetyps, der Implantatform und einer persönlichen Risiko-Nutzen-Abwägung.
Die Gelkohäsivität beschreibt den Vernetzungsgrad des Silikongels. Stark vernetzte, hoch-kohäsive Gele bieten eine hohe Formstabilität und halten die Brustform präzise. Weichere Gele sind flexibler, erfordern aber eine stabile körpereigene Gewebestruktur. Bei einer Beschädigung der Hülle verbleibt kohäsives Gel weitgehend in seiner Struktur, was das Auslaufen verhindert, jedoch eine medizinische Abklärung nicht ersetzt.
Der Durchmesser muss exakt auf Deine Brustbasis abgestimmt sein, um Gewebeüberdehnungen oder ein seitliches Überstehen zu vermeiden. Die Projektion bestimmt, wie weit die Brust nach vorne aufgebaut wird. Über die gezielte Kombination von Durchmesser und Projektion lässt sich auch bei schmalem Brustkorb das gewünschte Volumen aufbauen, ohne die natürlichen Gewebegrenzen zu überschreiten.
Bei sehr schlanken Patientinnen oder geringer Gewebedicke können bevorzugt Implantate erwogen werden, die weiche Übergänge ermöglichen oder ein dynamisches Gelverhalten aufweisen. Wichtig ist hierbei meist die Platzierung unter dem Brustmuskel (Dual-Plane-Technik, innerer muskulärer BH), damit die Implantatränder gut überdeckt bleiben und Tastbarkeit oder sichtbare Kanten (Rippling) vermieden werden.
Leichte Asymmetrien lassen sich durch den gezielten Einsatz unterschiedlicher Implantatvolumina oder verschiedener Projektionsstufen der gleichen Produktlinie ausgleichen. Je nach Ausgangsbefund können zusätzlich Anpassungen am Gewebe oder der Implantatlage besprochen werden. Ziel der Planung ist eine sichtbare Harmonisierung und optische Angleichung, nicht das Versprechen einer absoluten mathematischen Symmetrie.
Ja. Im Rahmen der persönlichen Beratung in unserer Praxis in Düsseldorf kannst Du unterschiedliche Probeimplantate in einem Spezial-BH anprobieren, um ein Gefühl für Gewicht und Projektion zu bekommen. Zusätzlich ermöglicht die 3D-Simulation mit Crisalix® eine fotorealistische Vorschau darauf, wie verschiedene Formen und Volumina an Deinem eigenen Körper wirken können.
Brustimplantate sind keine Dauerimplantate und halten laut BfArM nicht zwingend lebenslang. Ein vorsorglicher Wechsel nach einer festen Jahreszahl ist bei beschwerdefreien Patientinnen und intaktem Implantat zwar meist nicht erforderlich, regelmäßige Nachsorgekontrollen sind jedoch notwendig. Ein Wechsel wird medizinisch indiziert, wenn Symptome wie eine Kapselfibrose, eine Ruptur oder eine unerwünschte Formveränderung auftreten.
Brustimplantate sind streng regulierte Medizinprodukte. Dennoch bestehen auch bei zugelassenen Implantaten operative und produktbezogene Risiken wie Kapselfibrose, Ruptur, Verschiebung, Hämatome oder seltene gewebeassoziierte Erkrankungen (wie BIA-ALCL). Eine ausführliche und individuelle Aufklärung über alle Risiken und Verhaltensregeln erfolgt stets vor jedem Eingriff im persönlichen Gespräch.
Leichtimplantate wie B-Lite® bieten den Vorteil einer reduzierten Gewichtsbelastung für das Bindegewebe, unterscheiden sich jedoch im Hinblick auf Verfügbarkeiten in bestimmten Modell- und Oberflächenkombinationen. Zudem sind sie in der Anschaffung kostenintensiver und können den natürlichen Alterungsprozess sowie die erschlaffende Elastizität der Haut auf lange Sicht nicht vollständig verhindern.
Die Entscheidung über das Implantat wird in unserer Praxis immer partnerschaftlich getroffen. Du äußerst Deine Vorstellungen bezüglich Form, Haptik, Größe und Ästhetik. Dr. Marta Markowicz grenzt auf Basis der anatomischen Messwerte, Deiner Gewebestruktur und medizinischer Sicherheitskriterien diejenigen Modelle ein, die fachlich geeignet sind, um das gewünschte Ergebnis sicher umzusetzen.