Bauchdeckenstraffung in Düsseldorf

Ein schlanker, straffer Bauch und eine schmale Taille gehören zu unserem heutigen Schönheitsideal dazu. Doch viele Menschen plagen sich nicht nur mit Speckröllchen sondern auch mit Hautüberschüssen in der Körpermitte herum. Oft unliebsame Überbleibsel von Schwangerschaften oder nach starken Gewichtsabnahmen. Bei solch starken Hautüberschüssen kann nur eine Bauchdeckenstraffung wieder für eine schöne und schlanke Körpermitte sorgen, in Kombination mit einer Bruststraffung oder Brustvergrößerung auch bekannt als „Mommy-makeover“.

 

Vor der Bauchdeckenstraffung

Vor jedem Eingriff steht ein ausführliches Beratungsgespräch mit Untersuchung und detaillierter Aufklärung. Vorerkrankungen, Allergien oder Vor-Operationen werden diskutiert. Da Nikotin durch die Verengung der Blutgefäße die Wundheilung stört, sollte ca. zwei Wochen vor und nach der Behandlung zur Bauchstraffung das Rauchen komplett eingestellt werden. Es ist zu beachten, dass eine Zigarette nach 20 min. die Gefäße für ca. acht Stunden verengt. Es reichen also drei Zigaretten am Tag und man hat 24 Stunden eine schlechte Wundheilung.

Des Weiteren sollten zwei bis drei Wochen vor der Bauchdeckenstraffung keine Schmerzmittel eingenommen werden, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Die blutverdünnende Wirkung kann zu starken Blutergüssen bis hin zu einer Nachblutung führen. Ebenfalls blutverdünnend wirken hohe Dosen von Ginko-Präparaten, hochdosiertes Vitamin E und Enzyme. Diese sollten Sie ebenfalls zwei bis drei Wochen vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt absetzen.

Wichtig ist die Anpassung eines Bauch-Mieders, das unmittelbar nach dem Eingriff angezogen und getragen wird.

Für ein dauerhaftes Ergebnis empfiehlt Fachärztin Dr. Marta Markowicz, sich einer Bauchdeckenstraffung erst nach einer geplanten Gewichtsabnahme zu unterziehen und das Gewicht auf ein Niveau zu bringen, das man auch nach der Operation halten kann.

Zur Operation kommen Sie bitte nüchtern in die Klinik. Empfehlenswert ist es vor der OP zu duschen ohne sich einzucremen, damit die Hautdesinfektion nicht beeinträchtigt wird.

Unmittelbar vor der operativen Bauchdeckenstraffung erfolgt eine Bilddokumentation (Vorher-Fotos) und ein Vermessen der überschüssigen Haut und des Fettgewebes. Des Weiteren werden die Einschnitte und die zu entfernenden Areale eingezeichnet. Der zu erwartende Narbenverlauf wird präoperativ mit der Patientin besprochen. Die Schnitte werden so gewählt, dass ein Großteil der Narbe später unter den Kleidungsstücken (Bikini, Unterhose) verborgen werden kann. Je nachdem welche Schnittform getragen wird, kann ein flacher Narbenverlauf von Beckenkamm zu Beckenkamm oder ein eher etwas steilerer Narbenverlauf gewählt werden.

Abschließend führt der Narkosearzt ein nochmaliges Vorgespräch durch, beurteilt die Blutwerte sowie Blutgerinnung und legt einen venösen Zugang („Nadel“), durch den die Narkose und weitere Medikamente, wie Antibiotika gegeben werden.

 

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Die komplette Bauchdeckenstraffung wird in der Regel stationär und in Vollnarkose in der Klinik durchgeführt. Die dafür notwendigen Voruntersuchungen (kleines Blutbild, Gerinnung, ggf. EKG) sollten Sie vorab (zwei bis drei Wochen vorher) von Ihrem Hausarzt durchführen lassen.

Eine Unterbauchdeckenstraffung kann auch mit örtlicher Betäubung und evtl. Dämmerschlaf (zusätzliche Gabe von Beruhigungsmitteln durch den Narkosearzt) erfolgen.

 

Die Operation – Grosse und Kleine Bauchdeckenstraffung

Eine komplette Bauchdeckenstraffung verbessert das äußere Erscheinungsbild der Bauchregion, indem das erschlaffte Gewebe nach unten gestrafft und die überschüssige Haut entfernt wird. Der Bauchnabel wird anschließend dementsprechend nach oben versetzt. Die Narbe am Unterbauch liegt in der Bikinizone und wird durch die Unterwäsche verdeckt.

Nach vorausgegangenen Schwangerschaften kann es für eine schlankere Taille zusätzlich notwendig sein, die durch die starke Dehnung getrennten Bauchmuskel (Rektusdiastase) wieder zu vereinen. Allein diese Maßnahme verschmälert die Taille sichtbar und sorgt für eine schöne, feminine Silhouette. Verzichtet man auf diesen operativen Schritt bei Vorliegen eines Auseinanderweichens der beiden geraden Bauchdeckenmuskeln, kommt es nach der Operation beim Anspannen der Bauchdecke erneut zu einer Vorwölbung des Oberbauchs, die ästhetisch nicht ansprechend ist.

Von einer gleichzeitigen Ausdünnung des Unterhautfettgewebes, entweder scharf mit Messer/ Schere, bzw. einer gleichzeitigen Fettabsaugung vorne sollte Abstand genommen werden. Durch eine solche Maßnahme findet eine erhebliche Risikoerhöhung für Wundheilungsstörungen statt.

Bei der kleinen Bauchdeckenstraffung, auch Unterbauchstraffung, wird lediglich die Haut zwischen Bauchnabel und Bauchschnitt abgelöst und gestrafft. Der notwendige Schnitt ist meist kleiner und das operative Versetzen des Nabels wird nicht durchgeführt. Durch die Straffung der Haut nach unten ändert er jedoch ebenfalls seine Position.

Am Ende der kompletten Bauchstraffung als auch der Unterbauchstraffung werden ein oder zwei Drainagen gelegt, um das Abfließen von Wundsekret und Blut zu erleichtern. Die Dauer der kompletten Bauchdeckenstraffung beträgt je nach Ausmaß zwischen zwei und vier Stunden. Eine Unterbachstraffung dauert je nach Ausmaß zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden.

 

Nach der Bauchdeckenstraffung

Die Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Beruf nach einer kompletten Bauchdeckenstraffung ca. zwei Wochen, die nach einer Unterbauchstraffung ca. eine Woche. Bedenken Sie, dass eine Krankschreibung für ästhetische Operationen durch Ihren Plastischen Chirurgen nicht möglich ist.

Noch auf dem Operationstisch werden Ihnen ein Verband (meist Steristrips und Kompressen) sowie eine Bauchbinde über die betroffenen Areale angelegt. Der Verband und die Drainagen werden wenige Tage nach dem Eingriff abgenommen. Die Kompressionswäsche müssen Sie für etwa sechs Wochen Tag und Nacht tragen, da sonst das Operationsergebnis negativ beeinflusst werden kann. Duschen dürfen Sie ohne Kompression sobald die Drainagen entfernt sind. Baden – im Wasser sitzend – ist erst nach sechs Wochen erlaubt.

Nach einer Bauchdeckenstraffung kommt es immer zu Blutergüssen und Schwellungen, die sich innerhalb von Wochen komplett geben. Das Endresultat kann man nach ca. sechs Monaten sehen, wobei Narben sogar bis zu 1,5 Jahre rötlich sein können.

Meistens berichten die Patienten nur von sehr leichten bis leichten Schmerzen, die gut mittels Tabletten behandelt werden können.

Fäden müssen heutzutage nicht entfernt werden, da Sie sich selbst auflösen. Bei Unverträglichkeiten können nicht-resorbierbare Fäden genommen werden, die nach ca. 2 Wochen zu entfernen sind.

Die Narben sind anfangs noch stark gerötet und geschwollen, passen sich mit der Zeit aber ihrer Hautumgebung an. Es ist enorm wichtig Narben adäquat zu pflegen, damit diese möglichst unauffällig werden. Bei den Kontrollterminen wird Ihnen eine spezielle Narbensalbe und Massagetechnik empfohlen, sobald die Steristrips oder Fäden entfernt sind – also nach zwei bis drei Wochen.

Um Thrombosen vorzubeugen, ist eine Anti-Thrormbose-Prophylaxe während des stationären Aufenthaltes und Mobilisation (= Bewegung) förderlich. Auf Sport und schweres Heben sollten Sie für ca. sechs Wochen verzichten.

  

Kann man die Operation wiederholen?

Grundsätzlich ist eine erneute Bauchdeckenstraffung möglich. Bevor Sie einen weiteren Eingriff planen, sollte die vollständige Ausheilung der ersten Operation sowie die Narbenreifung abgewartet werden. Dies kann bis zu einem Jahr dauern.

Informationen zum Eingriff

  • Die Operation erfolgt stationär in Vollnarkose und dauert in der Regel 2-4 Stunden.
  • Der Klinikaufenthalt dauert ca. 1-2 Tage.
  • Die Drainagen werden nach 2-4 Tagen entfernt.
  • Fäden müssen keine gezogen werden, diese lösen sich von selbst auf.
  • Ein Kompressionsgürtel sollte für ca. 6-8 Wochen getragen werden.
  • Für einen optimalen Heilungsverlauf sollten Sie ca. 6 Wochen auf schweres Heben und Sport verzichten.

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